Abgeschlossene Projekte

Projekt ELLI: Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften

Das Team des JUNGMANN INSTITUTs war aktiv an einem Projekt beteiligt, das die TU Dortmund zusammen mit der RWTH Aachen und der Ruhr-Universität Bochum in den Jahren 2011-2016 durchführte. In diesem Kontext entstand auch das Format FLEXperiment als Ergebnis des Forschenden Lernens von Studierenden.

Bis 2020 stellt die Bundesregierung Deuschland in Form des Qualitätspakts Lehre zwei Milliarden Euro zur Verfügung, um an deutschen Hochschulen die Verbesserung der Studienbedingungen zu fördern und die Qualität der Lehre zu erhöhen. Das Projekt ELLI fokussiert in den Handlungsfeldern "Virtuelle Lernwelten", "Mobilitätsförderung & Internationalisierung", "Professionelle Handlungskompetenz" sowie in der Verbesserung der Übergänge innerhalb des "Student Lifecycle" vor allem die Studieneingangsphase. Probleme wie die hohe Zahl der Studienabbrüche, Anonymität in Großveranstaltungen und der geringe Anteil weiblicher Studierender sollen durch innovative Lösungsansätze bewältigt werden.

Informationen: 

www.elli-online.net

www.zhb.tu-dortmund.de/hd/elli/

Projekt: TeachING-LearnING.EU

TeachING-LearnING.EU ist ein Gemeinschaftsvorhaben der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund. An diesem Projekt war das Team des JUNGMANN INSTITUTS aktiv beteiligt. Als eines von drei Fachzentren wurde das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für die Ingenieurwissenschaften von der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung im Rahmen der Initiative „Bologna – Zukunft der Lehre“ von 2010-2013 gefördert.

Informationen:

www.teaching-learning.eu

Forschungsverbund Ingenieurdidaktik

Die qualitätsvolle Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist die Grundlage für exzellente Forschung, die wiederum Voraussetzung für ausgezeichnete Lehre ist. Vor dem Hintergrund des vorherrschenden Mangels an akademisch qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren, sowie der zunehmenden Komplexität des Ingenieurberufs wird Bedarf für die Weiterentwicklung der Ingenieurausbildung deutlich. Es bedarf insbesondere der Förderung von Kreativität und Innovationsvermögen sowie einer verantwortungsvollen, ganzheitlichen, systematischen Vorgehensweise zur Beurteilung systemisch komplexer Sachverhalte für die Lösung von Problemen.

Die entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsprozesse sind an der Nahtstelle der Ingenieurwissenschaften und der Hochschuldidaktik zu verorten. Die gemeinsame Arbeit der im Forschungsverbund zusammengeschlossenen Personen und Institutionen im Bereich der fachbezogenen Hochschuldidaktik gründet auf einem gemeinsamen Verständnis über das Verhältnis von Lehren und Lernen sowie über die Wirkzusammenhänge und Erfolgskriterien einer effektiven und qualitativ hochwertigen Ingenieurausbildung.

Das JUNGMANN INSTITUT war maßgeblich am Auf- und Ausbau des Forschungsverbundes beteiligt.

Mit dem Zusammenschluss im Forschungsverbund Ingenieurdidaktik festigten die Mitglieder ihre Strukturen und verbessern ihre forschungsstrategische Position als Keimzelle für kleinere Projekte wie auch größere Projektvorhaben im Bereich der Ingenieurdidaktik. Mit der Gründung des Forschungsverbundes Ingenieurdidaktik waren projektübergreifende Synergieeffekte in den folgenden Bereichen verbunden: Projektmanagement, Kommunikation, Ressourcennutzung, Evaluation, Profilierung, Professionalisierung und Öffentlichkeitswirksamkeit.

Als Partner der Universitäten und Hochschulen bündelte der Forschungsverbund die Forschungsleistung der beteiligten Institutionen und Personen auf dem Gebiet der fachbezogenen Hochschuldidaktik der Ingenieurwissenschaften. Auf diese Weise nahmen Kreativität und Innovation auf wissenschaftlich fundierte Weise positiven Einfluss auf die qualitätsvolle Weiterentwicklung der Ingenieurausbildung.

Der stetige Ausbau der Strukturen, der Zuwachs an Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Ziele in der Aufbauphase. Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen: Der Forschungsverbund Ingenieurdidaktik ist seit 2015 in der Arbeitsgruppe Ingenieurdidaktik der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik DGHD aufgegangen.