Abschlussarbeiten in den Ingenieurwissenschaften betreuen und bewerten

 18.02.2016, Workshop, Hochschule der Bundeswehr, München

Die Formulierung von kompetenzorientierten Lernzielen ist ebenso wie die Interpretation der in der Modulbeschreibung formulierten Outcomes eine Aufgabe, auf die Lehrende der Ingenieurwissenschaften aufgrund ihrer Ausbildung nicht immer vorbereitet sind. Gleichzeitig bildet die strukturierte und systematische Sichtweise der Ingenieurwissenschaften eine hervorragende Basis für die Entwicklung zielführender Module und Curricula.

Anders als bei schriftlichen und mündlichen Prüfungen geht Projekt- und Abschlussarbeiten eine Phase voraus, in der Lehrende die Studierenden betreuen und in der Anfertigung der Arbeit methodisch wie auch fachlich beraten. Es erfordert ein hohes Maß an Reflexivität und Rollenbewusstsein, nach der Betreuungsphase die Prüfungsperspektive einzunehmen und die Leistung des Studierenden zu bewerten, ohne z. B. in den Konflikt zu geraten, wie der eigene Beitrag aus der Beratung zu berücksichtigen ist.

 

Nach einer Einführung ins Thema und dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden untereinander werden die Kriterien zur Messung der in Projekt- und Abschlussarbeiten erbrachten Leistungen entwickelt und diskutiert. Angestrebtes Ergebnis ist eine strukturierte Liste von Kriterien bzw. Anforderungen, die einerseits als Grundlage für die Bewertung schriftlicher Arbeiten dienen kann und andererseits auch dazu eingesetzt werden kann, im Gespräch mit den Studierenden Transparenz über die Anforderungen zu schaffen.

 

Idealer Weise bringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein konkretes Beispiel aus ihrer Lehr- bzw. Prüfungspraxis mit. Optimal wären die Modulbeschreibung und ggf. ein vorhandener Kriterienkatalog bzw. ein vorhandenes Bewertungsschema.

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